Das Rätsel um das Bienensterben

Fakten, Ursachen und mögliche Gegenmaßnahmen

Der Online-Vortrag aus der Webinarreihe des katholischen Kreisbildungswerks Ebersberg findet statt

am Mittwoch, den 05. Dezember von 18:50 bis 20:30 Uhr

im Besprechungsraum U45 im Landratsamt Ebersberg, Eichthalstraße 5, Ebersberg

mit PD Dr. rer. nat. Peter Rosenkranz, Landesanstalt für Bienenkunde, Universität Hohenheim

Teilnahmegebühr: 5,00 Euro

Ein Anmeldung ist nicht erforderlich, bei Interesse einfach vorbeikommen, zuhören und mitdiskutieren.

Der weltweite Rückgang der Biodiversität ist seit Jahrzehnten bekannt. Inzwischen haben die Verluste an biologischer Vielfalt, vor allem die Verluste an Insektenarten, aber dramatisch zugenommen – 75% der Populationen sind verschwunden, mit allen Folgen für Natur und Mensch. Wir wollen in dieser Webinarreihe verschiedene Aspekte beleuchten und uns dem sehr komplexen Thema annähern.

Seit mehr als 10 Jahren ist das „Bienensterben“ ein Thema in der Forschung, den Medien und inzwischen auch in der Politik. Im Vortrag wird zunächst auf die Unterschiede zwischen den imkerlich gehaltenen Honigbienen und Wildbienen eingegangen. Beide Bienengruppen sind unverzichtbar für die Bestäubung und damit die zukünftige Nahrungsproduktion. Und beide geraten durch anthropogene Veränderung der Lebensräume, intensive Landwirtschaft und neu eingeschleppte Krankheitserreger zunehmend unter Druck. Dabei wirken sich diese Faktoren auf Wildbienen und andere wildlebende Bestäuberinsekten sehr viel stärker aus als auf die Honigbienen. Da die Lebensräume für Bienen und andere Insekten dramatisch abnehmen, müssen die wenigen noch verfügbaren Flächen sinnvoll und intelligent genutzt werden. Hierzu werden abschließend einige Beispiele vorgestellt.